 |
300 n.Chr. Felix, Regula und Exuperantius, drei Christen aus
der Thebäischen Region, fliehen aus Saint-Maurice im Wallis vor den römischen
Schergen nach Zürich, werden ihres Glaubens wegen gemartert und auf einer
Limmatinsel (heute Wasserkirche) enthauptet. Sie tragen ihre Häupter
ans rechte Limmatufer, wo später bei den Gräbern eine erste Grossmünster-Kapelle
entsteht. 885 n.Chr. Kaiser Karl der Dicke stiftet das Grossmünster,
fälschlicherweise Karl dem Grossen zugeschrieben. 1519 n.Chr. Der
Toggenburger Huldrych Zwingli predigt als Leutpriester im Grossmünster. Er
beruft sich allein auf die Bibel, bekämpft Ablasshandel, Zölibat und
die Verehrung nichtbiblischer Heiliger. Der Rat verteidigt ihn gegen den Konstanzer
Bischof. Damit beginnt die Zürcher Reformation. 1524 n.Chr. Die
Klöster werden aufgehoben, nur das Grossmünster bleibt als Theologieschule.
|